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Altarbereich in Taizé

Taizé-Fahrt

2011

"Was willst du denn in einem Kloster?" war die häufigste Frage, die uns vor und auch nach der Woche in Taizé gestellt wurde. Zur Ruhe kommen und Beten sind oft die ersten Assoziationen. Pause während der Fahrt Wir haben aber erlebt, dass der Aufenthalt in der französischen Communauté darüber hinaus noch einiges mehr bedeutet. Taizé ist ein ökumenisches Kloster, an dem Menschen aus aller Welt mit verschiedenen Glaubensrichtungen und Kulturen zusammenkommen, um das einfach gehaltene Leben der Brüder ein Stück weit zu teilen.
Dazu gehören zunächst das Schlafen in Zelten oder Baracken und der klare Tagesrhythmus mit Gebeten, Gesängen, Arbeit und gemeinsamen Essen. Der Tag wird um 8.15 Uhr mit dem Morgengebet gestartet, bei dem es jeden Tag eine ökumenische Eucharistiefeier gibt. Während den Gebeten hat es uns besonders fasziniert, wenn knapp 2000 Menschen die vielsprachigen und mehrstimmigen Gesänge angestimmt haben. Dabei entstanden eine beruhigende Atmosphäre und ein Gemeinschaftsgefühl.
Ein paar aus unserer Gruppe haben das Angebot genutzt, die Woche in Stille zu verbringen. Sie wurden dabei von einer Schwester betreut und wohnten und aßen abseits des Trubels. Was hat uns besonders an Taizé gefallen? Einmal der geregelte Tagesablauf, die Zeit sein Leben zu reflektieren, zur Ruhe zu kommen und dabei Gott zu erleben. Vor allem standen auch die Möglichkeit zu tiefgründigen Gesprächen und die internationale Gemeinschaft im Vordergrund. Es gibt also viele Gründe in dieses besondere Kloster zu wollen- und wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal dort!
Julia van Es und Christina Siegfried

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Natürlich könnt ihr auch zwischen dem Gottesdiensten am Infopoint Auskunft und Hilfe finden.

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