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  Mentorenliste
  In der Kirche am Infopoint erhältlich



Mentoring
Lass Dich unterstützen

Was ist eigentlich ein Mentor? Telemachos war ein Kind, als sein Vater Odysseus in den trojanischen Krieg zieht. Sein Vater stellt ihm deshalb einen Mann namens Mentor zur Seite. So wird es in Homers Odysee erzählt. Heute ist der Mentor zum Inbegriff des älteren, erfahrenen Freundes und Förderer geworden. Heute bekommen Berufsanfänger einen Mentor zur Seite gestellt. Im Management und anderswo gibt es Mentoringprogramme, die Menschen helfen sollen, Fragen zu bewältigen, in neue Herausforderungen hineinzuwachsen und ihre Potenziale zu entwickeln. Wer wünscht sich das nicht?! Einen Begleiter haben, dem man sich anvertrauen kann, bei dem man ehrlich sein kann. Einen, von dem man weiß, dass er es gut meint und dass er einen weiterbringen und unterstützen will. Für Christen ist sicher Jesus der Inbegriffs des Mentors. Er, von dem wir singen, dass er uns „kennt und trotzdem liebt“. Er, der Arzt, Heiland, Helfer für uns sein will. Es ist gut, ihn zu haben und zu kennen und mit ihm das Leben durchdenken und durchbeten zu können. Aber es ist auch eine gute Sache, menschliche Mentoren zu haben. Und es ist Aufgabe von Christen, sich gegenseitig zu unterstützen und zu begleiten. Deshalb wollen wir künftig auch in dreisam3 Mentoring anbieten.


Das Mentorenprogramm von dreisam3 ... startet zunächst als zeitlich begrenztes Projekt von März bis Juli 2011. Danach wollen wir Bilanz ziehen und überlegen, wie das Programm dauerhaft weitergeführt werden kann.


Wer kann teilnehmen? Generell können sich alle Interessierten melden. Wir möchten dazu auch ermutigen! Sich in einer Frage begleiten zu lassen, es ist kein Zeichen von Schwäche oder Überforderung, sondern schlicht normal!


Wer sind die Mentoren? Ganz unterschiedliche Leute aus der Gemeinde: Solche, die sich mit ihrer Lebenserfahrung einbringen. Andere, die eine seelsorgerliche oder beraterische Ausbildung haben oder gerade dabei sind, eine solche Ausbildung zu machen. Die Mentoren haben sich zur Verschwiegenheit verpflichtet. Den Mentoren steht eine supervisorische Begleitung zur Verfügung. Wenn sie dort von ihren Beratungsgesprächen berichten, werden sie das anonymisiert tun.


Um was geht’s beim Mentoring? Ob es um Glaubensfragen, Konflikte, persönliche Probleme, Themen, die mit Beruf, Studium, Kindererziehung oder ehrenamtlicher Mitarbeit zusammenhängen, oder einfach darum, mal die eine oder andere Sache mit Jemandem zu durchdenken, hängt von dem ab, was Interessierte mit ihrem Mentor vereinbaren. Die verschiedenen Mentoren haben unterschiedliche Schwerpunkte und Erfahrungen, die sie mit einbringen können.


Grenzen des Mentorings Unsere Mentoren sind keine Therapeuten oder Ärzte und können keine fachliche Behandlung ersetzen. Wenn Mentoren den Eindruck haben, dass Jemand eine weitergehende Begleitung braucht, werden sie das entsprechend mitteilen.


Wie funktioniert’s? Über eine Liste mit den Profilen und Kontaktdaten der verschiedenen Mentoren kann man sich mit den Mentoren in Verbindung setzen und mit ihnen ein unverbindliches Erstgespräch ausmachen. Alles Folgende ist Verhandlungssache: Wie oft man sich trifft, wo und wie lange, was Thema der Begleitung sein soll und welche Beratungsmethoden angewandt werden. Möglicherweise ist nach dem Erstgespräch auch klar, dass Erwartungen und Möglichkeiten nicht zueinander passen oder „die Chemie nicht stimmt“. Dann ist es auch völlig in Ordnung, wenn es beim Erstgespräch bleibt.


Was kostet’s? Alle Mentoren bieten das Mentoringprogramm ehreamtlich und damit auch kostenlos an. Wer mag und kann, kann seinen Dank auch mit einer Spende an dreisam3 ausdrücken.


Natürlich können Sie auch zwischen dem Gottesdiensten am Infopoint Auskunft erhalten.


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