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John Lennox Professor für Mathematik an der Universität von Oxford Bericht über seinem Vortrag vom 07. Dezember 2009 Keine Frage, damit hatten wir nicht gerechnet: Am Montagabend drängten sich rund 400 Besucher in der randvollen Pauluskirche. Mit großem Interesse wurden die Ausführungen von Professor John Lennox über die Argumente des neuen Atheismus und seine auf dem christlichen Glauben fußende Gegenargumentation verfolgt. Das Verhältnis von Naturwissenschaft und Glaube schilderte er unter anderem mit einem anschaulichen Beispiel: Man könne ein Auto unterschiedlich erklären. Einmal könne man streng wissenschaftlich erklären, wie die einzelnen Funktionen, beispielsweise die Explosion des Treibstoff-Luft-Gemisches, die zur Bewegung im Motor führt, ablaufen und wie man sie in Gang setzt. Das erkläre aber wohl noch nicht alles. Im Gegenteil: Die aufeinander abgestimmten Funktionen des Autos würden doch die Frage aufdrängen: Wer hat das so kombiniert und konstruiert? So stelle sich auch wissenschaftlichen Denkern die Frage nach dem Verursacher der Naturgesetze oder des Kosmos. Bei weitem nicht alle seien Atheisten, viele fänden gerade durch das Staunen über neu entdeckte Gesetzmäßigkeiten des Lebens zu der Überzeugung, das es so etwas wie eine "Intelligenz" geben müsse, die das Universum konstruiert hat. So sei die Debatte um die Existenz Gottes letztlich keine Auseinandersetzung zwischen Naturwissenschaft und Glaube, sondern eine Debatte zwischen unterschiedlichen Weltanschauungen. Von der Annahme, dass da "Etwas" oder "Jemand" sein müsse, sei es freilich noch ein Stück zu einem persönlichen Glauben an einen personalen Gott. Auch hier gebrauchte Lennox ein anschauliches Bild: Es sei doch etwas anderes, ob man ganz nüchtern feststellt, dass da eine Frau existiere, die die eine oder andere Eigenschaft, die man beschreiben kann, besitze, oder ob man sich auf sie einlässt, mit ihr kommuniziert und eine Beziehung entwickelt. Nur wer sich vertrauensvoll auf Gott einlässt und ihn mit sich reden lässt, wird deshalb eine andere, erweiterte Sicht dieses personalen Gottes der Bibel gewinnen können. Mehr von John Lennox gibt es im Internet unter: www.johnlennox.org (in englischer Sprache) oder in seinem Buch, das in der ALPHA Buchhandlung (Fischerau 36 / Tel. 32947) erhältlich ist www.alpha-freiburg.de Hat die Wissenschaft Gott begraben Eine kritische Analyse moderner Denkvoraussetzungen Wenn man Richard Dawkins und anderen glauben soll, dann hat die moderne Wissenschaft Gott in die Ecke gestellt, "umgebracht" und schließlich begraben. Der Atheismus sei die einzig legitime Denkposition und die Vorstellungen von einem Schöpfer- und Erhaltergott eine verzichtbare Hypothese, die die Wissenschaft nur behindert. In diesem anregenden und provozierenden Buch lädt der bekannte Mathematiker John Lennox ein, solcheThesen ernsthaft zu überdenken. Gott passt viel besser in die moderne Wissenschaft, als es sich manche Ideologen träumen lassen. Eine durchgesehene und umfassend ergänzte Neufassung!
"Ein Muss für alle, die über die großen Fragen des Lebens nachdenken" Alister McGrath.
SCM R. Brockhaus-Verlag, 16,95 €Sitemap | Haftungsausschluss | Kontakt |
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